Historische Entwicklung des Private Banking

Ein Artikel zur historischen Entwicklung des Privatbankengeschäfts

Die Ursprünge dessen, was man heute als Private Banking bezeichnet, liegen in Europa. Sie begannen im 15. Jahrhundert, als sich das Bankensystem begann zu entwickeln. Vor dem Hintergrund ihrer Handelsgeschäfte gründeten  Familiendynastien eigene Banken (ein Beispiel aus Deutschland ist die Familie Fugger und ihre „Fürst Fugger Bank“, die auch heute noch existiert.

 Im weiteren Verlauf der Entwicklung finanzierten diese Familienbanken Fürstenhäuser und die Industrie. Aus dieser Finanzierungsfunktion heraus entwickelte sich eine enge „private“ Beziehung zwischen Bank und Kunde.

Ihre Blütezeit erlebten die deutschen Privatbankiers im 19. Jahrhundert, als mit dem Beginn der Industrialisierung Verkehr und Infrastruktur finanziert werden mussten: „Als Finanzier der ersten Stunde spielten die Privatbanken eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung der Republik“. Mit der Aufhebung der Konzessionspflicht für Aktiengesellschaften im Jahr 1870 begann die Zeit der großen Aktienbanken. Die Privatbankiers verloren an Einfluss, zumal das vorhandene Kapital der Privatbanken der hohen Marktnachfrage nicht mehr genügte.

Insbesondere zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand die Ausdehnung der Privatbanken ein Ende. „So reduzierte sich ihre Zahl von 1.406 Instituten im Jahr 1925 auf 709 Institute im Jahr 1933 und 491 Institute im Jahr 1938. Nach dem zweiten Weltkrieg existierten noch 145 Privatbankiers.

Heute gibt es in Deutschland nur noch 31 Privatbanken. Doch auch diese Zahl beschreibt den Markt nur unzureichend, da die meisten Häuser nicht mehr unabhängig sind. „Sie firmieren zwar unter dem traditionsreichen Namen, gehören aber institutionellen Teilhabern  oder sind bei Großbanken untergeschlüpft.“ (diverse Quellen, Stand: 2003)

Editorial & Persönliches

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